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Zu Gast im „Forstgut“

Reisebericht / Forstgut

Wenn jemand eine Reise macht, dann kann er was erzählen –

 

Unter diesem schönen Motto, möchte ich meine Eindrücke beschreiben, die ich auf meinen Besuchen von „dayoff.travel Gastgebern“ sammeln durfte. Es ist mir wichtig, dass unsere Besucher auch wissen, dass wir selbst unsere Gastgeber kennenlernen wollen um so auch ein ungeschminktes Bild erhalten, was die Qualität und unsere Ansprüche betrifft. So tauchen Sie nun mit mir in die dayoff.travel Welt ein und überzeugen Sie sich selbst, welche wunderschönen Erfahrungen und Mehrwerte ich auf meinen Reisen erfahren durfte –

 

Steigen Sie ein und genießen Sie die Reise ...

 

Kennen sie Regen – nein, ich meine natürlich nicht die Wetterlage sondern „Regen“ im Bayrischen Wald – hier war unser Ziel und so viel darf ich schon verraten, die Beschreibung unseres Gastgebers hält was sie verspricht.


Nach einer wirklich anspruchsvollen Zeit, die uns Corona in den vergangenen Monaten geboten hat und noch bietet, waren meine Frau und ich wirklich Urlaubsreif – eine bislang unbekannte Form der Erschöpfung, die uns da traf, wie sie sicherlich viele kennenlernen mussten. Umso größer war unsere Vorfreude, diesen Kraftplatz kennenzulernen.

 

Die Buchung stellte sich als sehr einfach uns lösungsorientiert dar und was uns besonders gut gefallen hat, war das Angebot von Zusatzleistungen – unsere Neugier führte uns dazu, einen Koch für unseren ersten Abend in unser Chalet zusätzlich zu buchen.

 

Unsere Anreise war problemlos, die Fahrt vom Bodensee aus dauerte ca. 3 Stunden und unser Navi führte und ohne Umwege zu unserem Reiseziel.

 

Angekommen auf dem Parkplatz (jedes Auto hat einen fix zugeteilten und mit dem Namen des Chalets beschilderten Parkplatz), wurden wir schon von den Hausherren erwartet. Herr von Schnurbein erklärte uns geduldig die ganze Anlage und führte uns dann noch durch unser Chalet um uns die dort vorhandenen Bequemlichkeiten zu erklären.

 
 

Der, auf der Terrasse bestehende beheizte Badezuber gefiel uns genau so gut, wie der bestehende Grill bis hin zur privaten Sauna, die sich im Badezimmer befand. Die Chalets könnte man am besten so beschreiben, dass man hier etwas schaffen wollte, das einem selbst so am besten gefallen würde.

 

Auch in der Küche fehlte es nicht an Details, wie man es in manch anderen Küchen in den Ferien vielleicht schon erleben musste – Herr von Schnurbein verabschiedete sich und so machte sie sich sofort breit – die lange ersehnte Ruhe, die wir uns so gewünscht haben. Ungewohnt, für Leute, die das ganze Jahr nur Wirbel haben, mussten auch wir uns zuerst an die Ruhe gewöhnen, das stellt sich hier allerdings als sehr einfache Gewöhnung dar.

 

Die Koffer ausgepackt und frisch gemacht, lachten uns die Liegen auf der Terrasse an und das Gefühl des „Angekommen seins“ stellte sich ein –

 

Dann klopfte es an der Türe – pünktlich wie vereinbart – stand ein junger Mann in Kochmontur vor unserer Tür. Sein Korb hatte alles was das Herz begehrt und so durften wir uns über ein dreigängiges Menü freuen, ohne selbst den Finger rühren zu müssen! Herrlich wars und den passenden Wein gab es obendrein dazu – die besten Voraussetzungen für einen Start in die ruhige Urlaubszeit.

Am kommenden Tag ließen wir uns von keinem Wecker stören und genossen den Blick in das Holzgebälk des Chalets – ich konnte es dann allerdings nicht mehr erwarten und schaute in unseren Vorraum und da stand er!

 

Ein bestens gefüllter Frühstückskorb, den wir am Vortag noch mit Herrn von Schnurbein zusammenstellen durften. Ihnen zu sagen, dass das Frühstück herrlich war, ist wohl mit dem Foto dieser Situation bestens erklärt –

 

Bestens gestärkt, ging es an die Planung des Tages – die Optionen einfach Nichts zu tun, eine Wanderung durch den herrlichen Bayrischen Wald zu machen oder nach Regen zu fahren um spazieren zu gehen – alles sehr verführerisch! Zuvor wir das allerdings entscheiden wollten, mussten wir in das Restaurant des Kochs, der am Vorabend bei uns war und uns versprach, frische Forellen zu besorgen, die wir dann Abends auf den Grill legen wollten!

 
 

Der Teufelstisch

 

Gesagt getan und dann war es Zeit die Wanderung zu starten – unser Ziel war der sagenumwobene

Teufelstisch. Hier eine Beschreibung der Legende nach:

 

„Der Teufel kam gerade über Fahrnbach her. Da überfiel ihn ein starker Hunger. Weil er keinen Tisch mit sich hatte, was sich versteht, baute er schnell einen aus Steinbrocken. Schon war auch eine Mahlzeit daraufgezaubert, als von der Unterbreitenau herüber das Glashüttenglöcklein zwölf Uhr zu läuten anfing. Das konnte der Teufel nicht aushalten und flog durch die Luft davon.
Immer noch kannst du den steinernen Tisch sehen mit den Spuren, die der Teufel hinterlassen hat.“

 

 

Nachdem ich ja auch gerne esse, was man ja auch sehen kann, wollte ich natürlich mit meiner Frau Begutachten, welchen Tisch der Teufel benutzt – ein wunderbarer Fußmarsch, den etwas Geübte locker schaffen und da breitete er sich vor uns aus – eine Steinformation die uns magisch anzog! Auch wenn man die Geschichte nicht glauben mag ist es eine eindrucksvolle Steinformation, die eine gewisse Magie ausstrahlt. Empfehlenswert – die Fotos sprechen ja auch für sich!

Nun mussten wir aber wieder nach Hause, denn die Forellen, die am Morgen noch in ihrem gewohnten Element schwammen waren ja nun in unserem Kühlschrank und warteten auf ihre Bestimmung – nicht ohne zuvor im kleinen Laden, den Familie von Schnurbein bei der Rezeption haben, für die nötigen flüssigen Begleiter zu sorgen.

 

Wenn man selbst einmal Holz für den Winter einlagern musste, dann kann man sich ungefähr vorstellen, wieviel Arbeit Herr von Schnurbein hier jährlich hat, denn auf dem ganzen Gelände finden sich immer wieder Berge von bestens getrocknetem Feuerholz, dass man sich einfach nehmen kann, um den Grill auf die passenden Temperaturen zu bringen – gesagt getan und geschmeckt hat es uns

sehr!   

 

Am nächsten Tag plünderten wir wieder unseren Frühstückskorb, bevor es dann zum Gaisskopf ging. Ein traumhafter Aussichtspunkt, der einem nochmals die Schönheit der Region vermittelt – toll auch zu sehen, wie dieser Berg im Sommer für Downhill – Biker ein Eldorado bietet – nichts für mich aber die vielen waghalsigen Biker von Jung bis Alt hatten offensichtlich Spaß, denn mehrere Routen, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, laden hier jeden ein und das Schöne, die Natur wird kaum verdrängt – so macht ein Sommerangebot wirklich Sinn!

 

Abends waren wir natürlich sehr hungrig und suchten in Regen einen passenden Platz sich kulinarisch verwöhnen zu lassen – eine private Brauerei mit passendem Essen kam uns da, wie man sieht, gerade recht!

 

Leider mussten wir am nächsten Tag schon wieder abreisen, aber soviel muss noch erwähnt werden.

Das Forstgut und seine Gastgeber ist ein perfekter Platz für Menschen, die sich fallen lassen wollen und perfekt aufgefangen werden – alles können und nichts müssen – schöner kann diese Form des Urlaubs wohl nicht sein!


 

Fazit:

Den Bayrischen Wald mit all seine schönen Ausflugszielen zu erleben, oder einfach nur einmal seine Ruhe genießen!

Dann ab ins Forstgut – ein Kraftplatz der besonderen Art, einer außergewöhnlichen Qualität und leidenschaftlichen

Gastgebern, die immer ein offenes Ohr für Wünsche und Anregungen haben.

 

Selten war ich der Natur näher und das kann man auch noch nach seinem Aufenthalt spüren – das Gefühl der Erholung

Begleitet sie noch eine ganze Weile danach! Urlaub in seiner ursprünglichsten Form!

 

Euer Reiseautor Thomas

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