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Naturkosmetik

Kosmetik / Vorarlberg
 

Frei von Hormonen, Mikroplastik und Farbstoffen: Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, kann schon beim eigenen Kosmetikverbrauch anfangen.


Vor vielen Jahren teilweise noch spöttisch belächelt, und irgendwo zwischen Tofu und Salbeitee im Regal versteckt, hat sich die Naturkosmetik mittlerweile ihren Platz als Lifestyle-Produkt erkämpft. In Zeiten, wo Naturschutz, Gesundheit und Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle spielen, boomt auch die grüne Kosmetik. Die positive Wirkung von Pflanzen ist schon seit Jahrhunderten bekannt: Pflanzliche Öle, Säfte und Extrakte pflegen, straffen, schützen, glätten und spenden Feuchtigkeit. Viele setzen bereits auf die gesündere Alternative – doch was genau macht Naturkosmetik eigentlich so besonders?

Was draußen bleiben muss

Wichtig zu wissen ist, dass die Branche sich in Naturkosmetik und naturnahe Kosmetik unterteilt. Unter dem Begriff naturnah finden sich Marken, die teilweise nah dran sind an echter Naturkosmetik, jedoch auch zu einem kleinen Teil aus synthetisch hergestellten Stoffen bestehen. Naturkosmetik hingegen zeichnet sich dadurch aus, dass gesundheitsschädliche und umweltschädliche Stoffe gänzlich draußen bleiben müssen. Dazu zählen unter anderem Öle, Fette, Wachse, Silikone, Duft- sowie Farbstoffe, Lichtschutzfilter und pH-Wert-Stabilisatoren. Auch radioaktive Bestrahlung und Tierversuche sind tabu. Ihre Haut kann aufatmen: Naturkosmetik regt die Selbstregulierungskräfte der Haut an und unterstützt ihre natürlichen Funktionen, mit dem Ziel, langfristig ein gesundes Hautbild zu schaffen.

 

Auch die Umwelt profitiert

Von der Entscheidung künftig auf Naturkosmetik umsteigen zu wollen, profitiert nicht nur der eigene Körper, sondern auch die Umwelt. Die grüne Alternative setzt bei ihrer Produktion eine umweltschonende Herstellung und Verarbeitung voraus. Auch hier gilt: Schwierige Stoffe sind tabu. Dazu zählt beispielsweise winziges Mikroplastik, welches sich in vielen konventionellen Zahnpasten, Peelings und Duschlotionen aufgrund der reinigenden Wirkung findet. Da die Partikel sehr klein sind, flutschen sie durch die Filter der Kläranlagen und finden so ihren Weg ins Gewässer. Ebenfalls problematisch sind synthetische Lichtschutzfilter, beispielsweise in Sonnencremes. Sie gelangen beim Baden ins Wasser und gefährden damit den Wasserhaushalt sowie Tiere und Pflanzen, die darin leben.

 

Wer der eigenen Haut und dem Gewissen, sowie unserer Natur etwas Gutes tun möchte, kann also schon beim Kauf der nächsten Creme ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen.

 
 

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