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Digitales Fasten (Teil 3)

Gesundheit / Österreich

WARUM WIR ÖFTER MAL DAS HANDY ZUR SEITE LEGEN SOLLTEN

Haben Sie auch schon festgestellt, dass Sie sich irgendwie unwohl fühlen, wenn Sie das Handy Zuhause vergessen haben?

Oder kennen Sie die Panik, die ausbricht, wenn sie meinen, das Handy verloren zu haben?

Noch schlimmer: das unangenehme Gefühl, das aufkommt, wenn Sie keinen Akku haben oder kein Netz und für kurze Zeit nicht erreichbar sind.

All das sind Indizien dafür, dass Sie süchtig sind. Denn die Welt Gesundheit Organisation hat ein klares Suchtverhalten bezüglich unserer Nutzung digitaler Geräte speziell des Smartphones festgestellt.

 

Doch welche Folgen hat diese Abhängigkeit eigentlich für Geist und Körper?

Wir können nicht mehr zur Ruhe kommen und haben ständig das Gefühl etwas zu verpassen. Jedoch sind Ruhephasen, in denen wir nichts zu tun haben, gleichzeitig Pausen für unser Gehirn. Genau diese Phasen, in denen wir nichts tun, außer vielleicht Löcher in die Luft zu starren, sind sehr wichtig für das Gehirn. Sie sind wichtig, da sie zum Beispiel helfen, kreative Denkprozesse wieder in Gang zu setzten, indem gewisse Areale im Gehirn einmal unbelastet bleiben.

Auch unser Unterbewusstsein kommt in diesen Momenten, in denen wir nichts tun, zum Vorschein, sowie Gedanken, die für die persönliche Entwicklung wichtig sind. Wir beschäftigen uns so zusagen mit uns selber, können reflektieren, hinterfragen und lernen dadurch achtsamer zu sein. Leider ist das für viele Menschen unangenehm, sie wollen und können sich nicht mit den eigenen Gedanken beschäftigen und flüchten daher vermehrt in die digitale Welt.

Daher ist es wichtig, sich erst mal bewusst zu werden, wieviel wertvolle Zeit man eigentlich täglich mit dem Gebrauch von digitalen Geräten verbringt. Zeit die man nutzen könnte, um sich zu entspannen, um zu lesen, Sport zu machen oder an sich selber zu arbeiten.

Klingt vielleicht paradox, ist aber ziemlich nützlich - durch Apps wie ‚Moment’ können Sie zum Beispiel kontrollieren, wieviel Zeit Sie täglich mit dem bedienen Ihres Smartphone verbringen. Wenn dieser erste Schritt getan ist und das Bewusstsein geschaffen wurde, sollte man versuchen den Handy- Konsum wieder stetig zu verringern. Das Handy also im Alltag desintegrieren und bewusst Pausen schaffen in denen man vollkommen auf das Handy verzichtet. Dabei kann eine Achtsamkeit- Praxis sehr hilfreich sein.

Mehr zum Thema Achtsamkeit und wie wir Achtsamkeit trainieren können, lesen Sie dann in meinem nächsten Artikel.


Kontakt:

Anna Hartmann

E anna_hartmann(at)hotmail(dot)de

Vinyasa Yoga Teacher
B.A. International Tourism Management
Dissertation about Digital Detox Tourism: “Exploring the normative expectations of Digital Detox holidays in Austria “


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