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Besser Atmen von Arno Linder

Mentalcoach / Bayern

ATMUNG UND NICHTATMUNG                

Ist man an Land, dann helfen Atemtechniken nicht nur zum Entspannen. Man kennt diese Übungen vor allem aus dem Pranayama, dem Atemteil des Yogas, um die Lunge zu reinigen, sich zu virtualisieren, seine Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und vieles mehr, Hauptsächlich aber helfen diese Atemübungen, ein Bewusstsein für die Atmung zu entwickeln. Dadurch ist man aufmerksamer darin, Stress zu erkennen und in wegzuatmen.

Im Wasser kommt vor allem der Teil der Nichtatmung zum Zug und in dieser Phase, in der man noch nicht mal durch die Atmung abgelenkt wird, öffnet man ein Fenster nach innen. Man erfährt eine tiefe Art der Meditation.

 

Dabei helfen Entspannungstechniken aus dem Yoga, dem autogenen Training, der Meditation, dem mentalen Training und natürlich Übungen aus dem Pranayama, dem Atemteil des Yoga.

Doe Yogis sprechen im Pranayama von der Kunst des Atmens und das Atmen-sein-lassens. Es geht also nicht darum den Atem anzuhalten, sondern „eine Pause von der Atmung zu nehmen“.

Das regelmäßige Training schafft entspanntere Menschen, die ihre Atmung bewusster einsetzen, Stress schneller erkennen und Übungen haben, mit diesem umzugehen.

 

Die Gorilla Übung

  1. Man atmet durch die Nase ein, indem man zuerst tief in den Bauch atmet und anschließend den -Brustkorb mit der Luft füllt, sodass man das Gefühl har, dass an nicht mehr Luft einatmen kann.
  2. In der ersten Runde trommelt man bei angehaltenem Atem mit den Fingerspitzen seinen gesamten Brustkorb bis hin zum Nacken-Schulterbereich ab.
  3. Durch den Mund und geschürzte Lippen atmet man stoßweise aus und hält die Luft, wenn man komplett ausgeatmet hat, noch einen Augenblick an.
  4. Es folgen ein bis zwei, nicht übermäßig volle Zwischenatmungen.
  5. Es folgt der, wie unter 2 beschriebener Vorgang nur mit flachen Händen, 3. und 4. bleiben gleich.
  6. Nachdem man sich mit den Fingern und den flachen Händen “abgetrommelt„ hat, kommt nun die Runde, die der ganzen Übung den Namen gibt – richtig mit den Fäusten. Aber …. Es ist nicht notwendig, sich selbst zu hart durchzuklopfen, es geht darum Blockaden zu lösen, sich zu vitalisieren.
  7. Punkt 3. und 4. werden wiederholt.
  8. Man fühlt nochmals nach, ob man das Gefühl hat, besser atmen zu können und/oder ob man sich wacker und tatkräftig fühlt.

Mit dem Start dieser Übung hat man die 72-Stunden-Regel beachtet und den ersten Schritt dazu getan, künftig die Atmung als wertvolle Ressource zu erkennen und diese einzusetzen, um einen gewünschten Gemütszustand wie Entspannung, Konzentration, Fokussierung u.v.m. herzustellen.

 

Die Idee der vier Elemente schafft einen Gegenentwurf zu dem normalen Alltagsleben, in dem man sich häufig getrieben fühlt, sich nicht wahrnimmt, keinen Sinn für Details hat, nicht zur Ruhe kommt und Belohnung oft mit Konsum zu tun hat.

 

DIE BAUCHATMUNG

Der erste Schritt zur richtigen Atmung ist die Bauchatmung. Die Bauchatmung ist die entspannteste Art der Atmung. Wenn man tief in den Bauch atmet, schafft man eine Gratwanderung aus perfekter Sauerstoffversorgung und niedrigen Puls – also tiefe Entspannung. Während dieser ruhigen Bauchatmung, die auf dem Boden auf der Yogamatte liegend in absoluter Ruhe und bei geschlossener Atmung sattfindet, nutzt man das Gewicht (nicht mehr als 500 Gramm), um die Atmung bewusst auf den Bauch zu lenken.

 

Man atmet langsam gegen den Widerstand des Gewichtes ein und lässt das Ausatmen langsam geschehen, wobei das Gewicht die Bauchdecke tief nach unten sinken lässt. Das Einatmen geschieht sehr langsam und das Ausatmen erheblich langsamer.

 

Während die Atmung, die durch die Nase erfolgt, fühlt man die kühle Luft in seinem Körper eindringen und stellt sich vor, wie sie sich im ganzen Körper verteilt. Die warme Luft verlässt auf demselben Weg den Körper. Wenn man es schafft, sich in diesen 10 Minuten auf die Atmung zu konzentrieren und sich trotz störender Gedanken wieder zur Atmung zurückbringt – perfekt, dann hat man schon die erste Meditation, die Atemmeditation, durchgeführt. Man wird zum Genussatmer.
 


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Arno Linder
Personal-/Mental Training und Stress Coaching

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